Apostolisch-Orthodoxe KircheGemeinden der apostolischen Tradition
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Unsere Geschichte

Erneuerung, geboren aus
Glauben und Freiheit.

Die Apostolisch-Orthodoxe Kirche ging im Jahr 2000 aus einer Bewegung hervor, die orthodoxe Christen zu geistlicher Erneuerung, konziliarem Leben und Gewissensfreiheit aufrief.

Ein Ruf zur Erneuerung

Gleb Jakunin, Metropolit Stefan (Linizki), Metropolit Kiriak (Temerzidi) und Witali Kuschewatow riefen in Moskau öffentlich die Bewegung „Für die Wiedergeburt der Orthodoxie“ ins Leben.

Die Apostolisch-Orthodoxe Kirche

Die entstehende Kirche nahm den Namen Apostolisch-Orthodoxe Kirche an. Schon im ersten Jahr der Bewegung bildeten sich auch in der Ukraine Gemeinden.

Gedenken an Alexander Men

Die Kirche sprach den Priester und christlichen Lehrer Alexander Men heilig. Das war ein frühes Zeichen ihres Wunsches, Zeugen zu ehren, die für geistliche Freiheit und Erneuerung stehen.

Öffentliche Rechtsform

Die zentrale religiöse Organisation wurde unter dem offiziellen Namen „Vereinigung orthodoxer Gemeinden der apostolischen Tradition“ registriert, Registriernummer 1047746005636.

Die Gemeinden wachsen

Kirchliche Unterlagen belegen Gemeinden in ganz Russland und darüber hinaus, unter anderem in der Ukraine, in Deutschland, in Afrika und in Amerika. Im Lauf der Zeit entwickelten sich verschiedene örtliche und autonome Formen.

Ein neuer Primas

Eine außerordentliche Sitzung des Kirchenkonzils wählte Erzbischof Grigorij (Michnow-Waitenko) zum Primas. Offizielle Veröffentlichungen nannten ihn auch 2025 in diesem Amt.

Ein internationaler Horizont

Das Konzil begann eine erneute Beratung über die übernationale Struktur der Kirche und ihre internationale Koordinierung. Nach der aktuellen Kirchengeschichte sind Gemeinden in 27 Ländern auf allen Kontinenten tätig.

Ein besonderes Erbe

Gleb Jakunin und die Freiheit der Kirche

Vater Gleb Jakunin wandte sich jahrzehntelang gegen staatliche Eingriffe in das religiöse Leben. In der Sowjetzeit dokumentierte er öffentlich die Einschränkungen der Gläubigen, später engagierte er sich in der Menschenrechtsarbeit und bekleidete ein gewähltes öffentliches Amt. Dass er zu den Gründern gehört, verankert ein zentrales Motiv im heutigen Selbstverständnis der Apostolisch-Orthodoxen Kirche: Die Kirche muss frei genug sein, die Wahrheit zu sagen.

Menschen, die die Kirche geprägt haben →
Historischer Hinweis

Zur Geschichte der Kirche gehören Trennungen, autonome Zweige und konkurrierende institutionelle Ansprüche. Diese Website blendet solche Entwicklungen nicht aus. Wo eine öffentliche Quelle eine geplante und keine endgültige Struktur beschreibt, sagen wir das; wo die kirchliche Anerkennung umstritten ist, stellen wir sie nicht als allgemein dar.

Chronik der Kirche

Geschichte der Apostolisch-Orthodoxen Kirche

Von der apostolischen Gemeinde der ersten Christen bis zur heutigen synodalen Kirche

Die Apostolisch-Orthodoxe Kirche wurde im Jahr 2000 als eigenständige Vereinigung orthodoxer Gemeinden der apostolischen Tradition gegründet. Die Geschichte ihres geistlichen Werdens reicht jedoch weit über das Gründungsdatum hinaus.

Ihren Ort in der christlichen Welt bestimmt die Kirche durch die Kontinuität mit dem Glauben der alten Kirche, die Bewahrung des apostolischen Dienstes der Bischöfe, das geistliche Erbe orthodoxer Gemeinden, die unabhängig von staatlicher Kontrolle bestanden, und das Bestreben, die synodalen Grundlagen des kirchlichen Lebens wiederherzustellen.

Die Entstehung der Kirche war das Ergebnis eines langen geschichtlichen Prozesses, zu dem die Entfaltung der orthodoxen Tradition, kirchliche Spaltungen, die Verfolgungen des 20. Jahrhunderts und die Suche nach neuen Formen christlichen Zeugnisses in der heutigen Welt gehörten.